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Badminton-Regeln - kurzgefaßt

Eigentlich sind die Regeln des Badminton sehr einfach. Der Spieler schmettert den Ball einundzwanzigmal auf den Boden des gegnerischen Feldes. Und wenn der Gegner sich dann noch nicht genug gebückt hat, wechselt man die Spielfeldseiten und vollzieht das gleiche von dort aus noch einmal: Punkt, Satz und Sieg! Entsprechend sind die Grundregeln rasch erlernbar.

Eindunzwanzigmal muß sich der Gegner bücken...

Beim Aufschlag ist der Ball in das schräg gegenüberliegende Aufschlagfeld des Gegners zu spielen. Hat der Aufschläger eine gerade Punktzahl, schlägt er von rechts auf, bei ungerader von links. Die jeweilige Punktzahl des Gegners spielt dabei keine Rolle.

Der Aufschlag muss von unten ausgeführt werden.

Jeder Spieler hat so lange Aufschlagrecht, wie er die Ballwechsel gewinnt und Punkte sammelt. Verliert er einen Ballwechsel, bekommt der Gegner einen Punkt (siehe Rallypoint-Zählweise) und das Aufschlagrecht.

Gelingt der Aufschlag, wird der Ballwechsel so lange gespielt, bis einer der Spieler einen Fehler macht. Ein Fehler wird gegeben, wenn der Ball innerhalb oder außerhalb der Feldgrenzen auf den Boden fällt oder ins Netz gespielt wird.

In allen Disziplinen, Herreneinzel, Dameneinzel, Herrendoppel, Damendoppel und Mixed, werden zwei Sätze bis 21 Punkte gespielt. Ab dem Punktestand von 20 : 20 müssen allerdings zwei Punkte Vorsprung erreicht werden. Bei 29 : 29 entscheidet der nächste Ballwechsel. Das knappest mögliche Ergebnis ist also 30 : 29 (oder umgekehrt ;-)

Nach dem ersten Satz wechseln die Spieler die Seiten. Es gibt zwei Minuten Pause, in der ein Gespräch mit einem Betreuer erlaubt ist. Falls nach zwei Sätzen noch kein Sieger feststeht, wird –nach einer weiteren, 2-minütigen Pause– ein dritter Satz gespielt. Innerhalb der Sätze gibt es jeweils eine Minute Pause, wenn der führende Spieler oder die führende Mannschaft 11 Punkte erreicht hat. Im dritten Satz werden dabei erneut die Seiten gewechselt.

Zuletzt geändert: 02.06.2007