Orientierungslauf und mehr in Offenbach

© 2006 Gymnasion Offenbach e.V. Alle Rechte vorbehalten. Reproduktion, Veröffentlichung oder Nutzung ohne schriftliche Einwilligung ist unzulässig.

Artikel, die mit Namen oder Kürzel gekennzeichnet sind, geben nur die Meinung des Verfassers wieder und entsprechen nicht unbedingt den Auffassungen des Vereins, seiner Organe oder der Online-Redaktion.

20.08.2006

Durch den Monsun...

Orientierungslauf-Trainingslager in Borowice/Polen 2006

Von Elisabeth Vollmer (Text)

1 2

Touristen bei Bachdurchquerung (76.4KB)

Unsere Touristen bei einer Bachüberquerung - nach den tagelangen Regenfällen eher eine -durchquerung.

Vom 5. bis 13. August 2006 fand ein Trainingslager in Borowice (Polen) statt – Eine Nachlese.

Sich regen bringt Regen

Orientierer an Felsenposten (53.8KB)

Doch - gelaufen sind wir auch

Nach einem langen, sonnigen und warmen Sommer hatten wir uns für unsere Trainingslagerreise nach Polen natürlich ausgerechnet die Woche ausgesucht, in der es anfing zu regnen. Aber egal. Einen echten OLer können ein paar Regentropfen ja nicht erschüttern, außerdem lockte mit dem polnischen Riesengebirge ein wirklich spannendes OL-Gebiet. Stark reliefiertes Gelände mit steilen Felsfomationen, dazwischen viele Bäche und Sümpfe – das lässt eigentlich jedes OLerherz höher schlagen. Und für uns Offenbacher OLer, die eigentlich nur ebenes Gelände, rechtwinklige Wegenetze und gleichförmige Wälder kennen, war die Aussicht auf „richtigen“ OL noch mal besonders spannend.

Tja, ein paar Regentropfen können einen OLer wie gesagt nicht erschüttern, Drei Tage Dauerregen können aber ziemlich demoralisierend sein. Wenn man mit den warmen und trockenen Laufsachen losläuft und dann schon nach drei Schritten klatschnass ist, wenn jede Wiese zum Sumpf wird, wenn normale Waldwege sich in Bäche verwandeln und man deshalb aus seiner Karte nicht mehr schlau wird, wenn man jeden Tag einen neuen Umweg fahren muss, weil wieder irgendeine Straße überflutet oder eine Brücke weggespült wurde, dann kann man durchaus an den Punkt kommen, an dem man sich fragt: „Warum tue ich mir das an?“

1 2

Zuletzt geändert: 06.06.2007