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14.10.2007

Die spinnen, die GOler!

Ein OL-Wochenende in Bad Freienwalde

Von Piotr Dargacz und Katrin Reich (Fotos), Elisabeth Vollmer (Text und Fotos)

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Nur die Harten...

Eine Delegation von sechs GOlern hatte sich für die Deutschen Meisterschaften im Lang-OL und den Deutschlandcup angemeldet, die in diesem Jahr in Bad Freienwalde nordöstlich von Berlin ausgetragen wurden. Während die Familie Schomburg vernünftigerweise schon am Freitag anreiste, hatten Birger, Piotr, Lisa und Katrin nur für die Nacht vom Samstag auf Sonntag ein Quartier reserviert. Da Birger sich am Freitag abend noch seinen nebenberuflichen Verpflichtungen widmen mußte und Piotr und Lisa sich währenddessen auf einer Firmenfeier vergnügten, wurde die Abfahrtszeit auf 23 Uhr festgelegt.

Nun könnte man annehmen, daß wir uns dann beeilt hätten, auf die Autobahn zu kommen und versucht hätten, möglichst viele Kilometer in Richtung Osten zurückzulegen, solange die Fahrer noch halbwegs wach waren. Statt dessen fuhren wir aber erstmal gen Südwesten. Erstes Ziel: Der Badesee in Walldorf! Die uns begleitende OLerin von den OLF Mainz wollte ihren Augen nicht trauen, als Birger und Piotr tatsächlich mitten in der Nacht in den eiskalten See sprangen. Tja, die spinnen halt, die GOler!

Testen der Wassertemperatur (7.5KB)

Um 05:00 Uhr morgens der See-Test: Luft 1 °C, Wasser 12 °C - also Warmbadetag.

Munter und erfrischt machten sich die GO-Frösche dann endlich auf den Weg in Richtung Berlin. Während die Damen auf der Rückbank zu schlafen versuchten, wechselten sich Birger und Piotr beim Fahren ab und hielten unterdessen nach weiteren Badeseen Ausschau. Aufgrund der nachts doch sehr überschaubaren Verkehrslage auf der Autobahn kamen wir gut voran und erreichten schon gegen halb 5 Uhr morgens den südlichen Stadtrand Berlins. Da wir erst um 7 Uhr unser endlich aus Polen zurückgekehrtes Vereinsmitglied Katrin in Berlin-Kaulsdorf einsammeln wollten, blieb noch genügend Zeit, um noch kurz das nächste Badegewässer anzusteuern. In der eiszeitlich geprägten Landschaft rund um Berlin gibt es bekanntlich jede Menge Seen, und so wurden wir dann auch recht schnell fündig. Obwohl die Lufttemperatur um diese Zeit nur noch knapp über dem Gefrierpunkt lag und das Wasser auch nicht wirklich wärmer gewesen sein kann, verschwanden Birger und Piotr wieder mit Badehose und Handtuch in der Dunkelheit, worauf die mitgereiste Mainzerin nur noch mit fassungslosen Blicken reagieren konnten. Tja, die spinnen halt, die GOler! Zwei Stunden später fuhren wir dann bei Katrin vor, wo uns zunächst ein leckeres Frühstück erwartete und von wo aus wir dann kurze Zeit später nach Bad Freienwalde aufbrachen.

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Zuletzt geändert: 29.10.2007