Orientierungslauf und mehr in Offenbach

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12.09.2012

Der Schmerz geht, der Stolz bleibt

GO mal wieder beim Benefiz-Lauf vertreten

Von Elisabeth Vollmer (Text)

Am 8. September traf sich eine Gruppe von 10 tapferen Läufern auf einem Sportplatz im Rodgau, um am legendären 24h-Lauf des TSV Dudenhofen und der Stiftung "Gemeinsam mit Behinderten" teilzunehmen. Das Team bestand größtenteils aus Orientierungsläufern von Gymnasion Offenbach und OLV Steinberg und wurde außerdem durch einige externe Sportsfreunde verstärkt. Passend dazu wurde auch der Teamname gewählt: „Orientierungsläufer and Friends“.

Taktik-Theorie...

Hauptziel der Veranstaltung ist das Sammeln von Spendengeldern für den Verein „Gemeinsam mit Behinderten“. Trotzdem kommt auch der sportliche Aspekt nicht zu kurz. Alle teilnehmenden Teams versuchen, innerhalb von 24 Stunden so viele Sportplatzrunden wie möglich zu laufen. Einzige Regel dabei: Es darf zu jedem Zeitpunkt immer nur ein Läufer eines Teams auf der Bahn sein. Ob dabei jeweils nur eine Runde gelaufen wird oder ob ein Läufer gleich 3 Stunden am Stück durchläuft, liegt ganz im Ermessen des Teams.

Da mit Sebastian Schomburg ein Mitglied der Vorjahressiegermannschaft im unserem Team vertreten war, hielten wir uns weitestgehend an die von ihm vorgeschlagene Taktik. Diese sah vor, daß jedes der 10 Teammitglieder in den ersten acht und den letzten sechs Stunden des Wettkampfs immer im Wechsel nur jeweils eine (möglichst schnelle) Runde laufen sollte. In den Abend- und Nachstunden war dann jeweils nur ein 5er-Team im Einsatz, während das andere Team Pause hatte und sich etwas erholen konnte.

... und Durchführungs-Praxis

Leider hatten wir im Laufe der 24 Stunden einige Ausfälle zu beklagen. Mehrere Läufer fielen mit Muskel- und Gelenkbeschwerden aus, die Nachtschicht zwischen 3 und 6 Uhr morgens mußte letztendlich mit 3 Personen auskommen. Dementsprechend wurden die (sporadisch gemessenen) Rundenzeiten nachts immer schlechter und wir rutschten im Gesamtklassement von Platz 9 auf Platz 19 ab. Erst nach Sonnenaufgang, als das Team wieder (halbwegs) vollständig war, konnten wir unsere Durchgangszeiten wieder steigern. Am Ende landeten wir mit 766 beendeten Runden auf Platz 18 von insgesamt 50 Teams.

Alles in allem war es ein harter und teilweise schmerzhafter Kampf gegen Muskelkater, Müdigkeit und das Motivationstief, aber schließlich ging es um die gute Sache!

Vielleicht sind wir im nächsten Jahr wieder dabei!

Zuletzt geändert: 05.11.2012