Orientierungslauf und mehr in Offenbach

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21.03.2016

Orientierende Dreifaltigkeit

Sprint³ im Saarland

Von Birger Holtermann (Text)

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Der TV Oberbexbach rief die Orientierer ins Saarland, und auch die OLer des GO ließen sich nicht lange bitten. Immerhin 6 Aktive versammelten sich ab Freitag, dem 18. März im Großraum Homburg/Saar, um sich bei vier verschiedenen Läufen auf der Sprintdistanz zu messen. Für die individuellen Startenden gab es dabei an diesem Wochenende bis zu 7 Möglichkeiten, über die kurzen Sprintdistanzen zwischen 900 Luftlinienmetern und 3 ebenso direkt gemessenen Kilometern anzutreten, weil einige Wettkämpfe aus mehreren Einzelläufen bestanden. Ein tapferer GO-Kämpe verstärkte die Truppe erst ab Samstag.

Nacht-Sprint am Freitag Abend

Ab 19:30 konnten die Startenden sich bei Dunkelheit auf eine kategoriegerechte der vier zur Auswahl stehenden Bahnen machen. Es ging durch ein urbanes Wohngebiet in Hanglage, was schon nach der Ausschreibung einige Höhenmehter erwarten ließ. Nach Luftlinie waren zwischen 1 und 2,8 Kilometer zurückzulegen und zwischen 12 und 18 Postenstandorte aufzusuchen.

Bei den Damen waren für unseren Verein Anja Sebstian und Teresa Diaz-Toledo Fernandez am Start. Anja erwischte aufgrund der Kategorie-Einteilung die längste Bahnvariante, kämpfte sich aber tapfer und erfolgreich durch alle 18 Posten. Erfolgserlebnisse gibt es beim OL nicht nur durch Spitzenzeiten in der Endabrechnung – auch das Vermeiden von Fehlstempeln ist schon die erste und wesentlichste zu bringende Erfolgskomponente.

So gesehen waren beide Damen sehr erfolgreich, denn auch Teresa meisterte ihre Strecke ohne Fehlstempel. Beide Damen konnten jedoch in die Verteilung der Siegerpokale nicht mehr entscheidend eingreifen. Der Weg ist jedoch manchmal auch das Ziel!

Drei weitere Vereinsvertreter waren bei den Herren am Start. Mit einem wegen 36 Sekunden Rückstand doch recht undankbaren 4. Platz schlug sich Anatolii Dunaev in der Herren-Hauptklasse unter den 15 Teilnehmenden recht wacker. Dafür war die Konkurrenz auf den Spitzenplätzen auch sehr (lauf-) stark besetzt. Ebenfalls in der Hauptklasse, einer recht großzügigen Alterseinteilung geschuldet, war Sven Göbel auch auf der Strecke mit maximaler Länge zugange, wo er noch einige Mitbewerber hinter sich lassen konnte. Bei den Orientierungswettkämpfen müssen eben auch alle Postenbesuche quittiert werden; ein starkes Laufvermögen ist nicht ausreichend!

In einem recht übersichtlichen Startfeld der nächst höheren Altersklasse und somit auf einer etwas kürzeren Bahn betätigte sich unser Jesus Hervas Lucas. Das Feld der Mitbewerber war offenbar recht laufstark, so daß selbst ein an sich nicht spektakulärer Zeitrückstand nur zu einem dritten Platz reichte. Unter den angetretenen Teilnehmenden konnte Jesus daher nur einen Fehlstempler hinter sich lassen.

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Zuletzt geändert: 24.03.2016