Orientierungslauf und mehr in Offenbach

OL-Schuhe

Für den Anfang reichen auf jeden Fall normale Lauf- oder Trainingsschuhe. Die Sohle sollte ein groberes Profil besitzen, da der Lauf-Untergrund stark variiert. In unwegsamen Gelände ist die Gefahr des Umknickens recht groß. Wer seinen schwächeren oder untrainierten Bandapparat in den Fußgelenken schonen möchte, wählt Schuhe, welche die Sprunggelenke stützen.

Es ist aber davon abzuraten, die teuersten oder besten Modelle zu wählen. Manchmal sind Feuchtgebiete oder Bäche zu durchqueren, und darunter leidet normales Schuhmaterial auf Dauer schon. Am besten fängt man mit den alten Tretern an...

Spezielles Schuhwerk für Orientierungslauf

OL-Schuhe mit Dobbspikes (33.0KB)

OL-Schuhe mit Dobbspikes

Hier kommen dann spezielle OL-Schuhe ins Spiel. Diese gibt es mit unterschiedlichen Sohlenprofilen, Noppen und sogar Spikes. Da diese Spikes (kleine Stahlstifte) aber den Waldboden sehr stark schädigen, ist deren Benutzung in Deutschland verboten. Sogenannte Dobbspikes, das sind Gummistollen mit Metalleinlage, sind hingegen zugelassen. Die Noppen- oder Profilsohlen sind optimal auf die Anforderungen beim Orientierungslauf abgestimmt. Und diese Schuhe sind in der Regel sowohl wasserfest als auch relativ schnell trocknend.

Leider bekommt ihr diese Schuhe nicht oder nur sehr schwer im normalen Sport- oder Schuhhandel. Ihr könnt sie bei Versendern für OL-Bedarf bestellen. Da ihr aber insbesondere Sportschuhe sorgfältig anprobieren solltet und es auch eine große Vielfalt an Modellen und Varianten gibt, bietet sich der Erwerb bei einem größeren Wettkampf-Ereignis an. Bei Bundes- oder internationalen Veranstaltungen sind die Spezialhändler, meistens selbst aktive Orientierungsläufer, häufig mit einem Stand vertreten. Dort kann man sich auch mit allen anderen, speziellen Ausrüstungsgegenständen versorgen.

Zuletzt geändert: 07.05.2007